500g Alltag

„500g Alltag“ ist ein Film über die Ironie antiautoritärer Erziehung. Anhand der alltäglichen Situation in einer Einkaufsschlange wird der Blick des Zuschauers gekonnt darauf gelenkt, dass alles zwei Seiten hat.

Ironisch, bissig und … lustig. Viel Spaß! :

Wir wirkt sich die „Nicht-Erziehung“ heute aus?
Was sind die Folgen?

Entscheidungsträgheit

Es wird vergessen, dass die Last der Entscheidung einfach aufs Kind überwälzt wird, welches dadurch oft überfordert und in dieser Überforderung zwänglerisch und launisch wird. Es wird ihm zur Gewohnheit, alles zu wollen, alles zu fordern und alles zu bekommen. Sein Wollen wird zum Maßstab aller Dinge.

Das Lustprinzip und Rücksichtslosigkeit

Diese Rücksichtslosigkeit ist heute bereits bei vielen Kindern und Jugendlichen UND ERWACHSENEN !im Umgang mit anderen Menschen überall zu sehen.
Im achtlosen Umgang mit Abfall, in der Unfähigkeit, eine Berufslehre zu bestehen oder generell das Leben zu meistern. Allzu viele suchen in der Pubertät vor dieser Herausforderung Schutz im Nebel von Drogen und Alkohol oder verkriechen sich ins soziale Netz der Hilfsangebote. Andere suchen ihre Grenzen in der Kriminalität. Die neuerdings schockierende Gewalt unter Jugendlichen UND ERWACHSENEN ! ist eine Eskalation dieser “anerzogenen” Rücksichtslosigkeit. Es ist die Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen Menschen, gegenüber Tieren und Pflanzen, gegenüber fremdem Eigentum, gegenüber der Natur, letztlich die Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Leben.

Wertefreie Gesellschaft

Diese Entwicklung wird noch durch die Tatsache verstärkt, dass das Vermitteln von moralischen und kulturellen Werten, von Vorbildern, Mythen, religiösen Inhalten, biblischen Geschichten als altmodisch, rassistisch oder unvereinbar mit der Meinungs- und Religionsfreiheit verschrien und überall verbannt wird.

Eine “wertefreie” Gesellschaft, in der es keine Werte, Ideale und geistige Inhalte mehr gibt, kann gar keine anderen Beweggründe als Egoismus und Selbstbezogenheit in allen Bereichen anerkennen. Grausig!

Nur wer in der Kindheit Wurzeln bilden konnte, wird wachsen können und später Laub, Blüten und Früchte bilden können.

Zur Erziehung braucht es nicht einfach Thesen, Methoden und Ideologien, dazu braucht es auch Herz, Einfühlung, Anteilnahme, Engagement und Vorbild.

Wo kommen denn die Werte her die uns bisher geschützt haben?
Lebensuntüchtige, überforderte und psychisch kranke Menschen bilden augenscheinlich jetzt schon die Mehrheit.
Und was machen wir dagegen?
Weiter wie bisher! ? !