Wochenthema „Missbrauch+Pädophilie“

Missbrauch und Pädophilie

In dem Blogeintrag über Gender Mainstreaming habe ich folgenden Satz geschrieben:

„Das Ganze geht aber noch viel viel weiter.
So, wie wir gestern beim EM-Fußballspiel vom Kapitän der deutschen Mannschaft hören konnten:
„Wir setzen uns dafür ein das niemand wegen seiner Sexualität diskriminiert werden darf!“
…sollen die Menschen so langsam weichgekocht werden.
Was ist dann mit denen die sich an Kindern vergreifen?

Was ist Missbrauch?

Missbrauch ist in erster Linie Machtmissbrauch. Er zeigt sich in der Regel in einer Mischung aus physischer, emotionaler und/oder sexueller Gewalt.
Missbrauch heißt: Einer, der stark ist, der Macht hat, meist Fürsorgemacht besitzt (Vater, Mutter, Pfarrer, Lehrer, Arzt…) gebraucht einen Schwächeren. Nicht das Wohl und die Entfaltung des Schwächeren stehen im Mittelpunkt, sondern die Lustbefriedigung des Stärkeren.

Es gibt sehr viele Formen von Missbrauch.
In dieser Woche werde ich über sexuellen Missbrauch reden … und darüber… wer die Leute sind die Kindern einen so großen seelischen Schaden zufügen.

Missbrauch geschieht in der Familie und im familiären Umfeld, . Statistisch ist belegt, dass die meisten Fälle von Missbrauch nicht von Fremden sondern von Mitgliedern der eigenen Familie ausgeübt werden.

In unserer Gesellschaft wird bei solchen Themen gar nicht mehr beleuchtet was die Folgen sind von dieser rasenden Übersexualisierung. Es wird nicht mehr über eventuelle Opfer geredet … geschweige denn über die Auswirkungen in der Zukunft.
Es geht hier nur um die egoistische Lustbefriedigung des Einzelnen.
Wie schrecklich!

Und warum wendet man sich nicht den Opfern zu, sondern den triebgesteuerten Tätern???
Vielleicht… weil es zu viele einflußreiche Täter gibt???

3 thoughts on “Wochenthema „Missbrauch+Pädophilie“

  1. Wobei wir wieder beim Thema der Selbstbestimmung wären. Heutzutage muss alles selbstbestimmt werden dürfen und wir scheuen uns davor jemanden zu sagen was richtig und falsch ist. Wer sich sowas erdreistet
    der wird geächtet und als intolerant gestraft.
    Das Streben nach Selbstbestimmung geht eben auch soweit, dass wir es Kindern einräumen wollen bzw. es tun. Doch Kinder entscheiden meist so wie sie es gelernt, vorgelebt (Lernen am Modell) oder es beigebracht bekommen haben. Und was lernen die Kinder heute? Vorm Fernseher? Wenn sie ständig mit sexuellen Geschichten nachmittags um vier konfrontiert werden gehört das auch zum Lernen am Modell! Und so wie sie das gelernt haben werden sie das auch selbst entscheiden –> Kinder bekommen alles sexualisiert und wenn wir ihnen das Recht schon in jungen Jahren einräumen selbst entscheiden zu dürfen ob und mit wem sie schlafen wollen, ohne dass jemand ihnen die Folgen aufzeigt…

  2. Gerade hat man ein „schönes“ Beispiel für die Brisanz dieses Themas, weil die Grünen sich da mit Altlasten aus ihrer Anfangszeit auseinandersetzen müssen. In den 80igern hatte sich ne Randgruppe auf einem Parteitag Gehör verschafft und kurze Zeit stand in einem Wahlprogramm die Forderung: Straf-freiheit für Sex mit Kindern.
    Natürlich unter der Überschrift: -sexuelle Befreiung und absolute Selbstbestimmung auch für Kinder – doch hintenherum war es eben doch wieder Missbrauch von Kindern

    Ein schönes Beispiel wohin ein absoluter Schrei nach vollständiger Befreiung des Menschen führt: Gewaltherrschaft und Missbrauch. Wir brauchen Regeln und Werte die mehr sind als Worthülsen und die unser Leben in Bahnen lenken. Für genau solchen Leitplanken für mein Leben bin ich Gott dankbar.

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