Finger weg von Schwangeren und Grundschülern!

Sehr amüsiert habe ich mich über den Kommentar von von Bärbel Fischer:

Sie bekam den wohlklingenden Namen: “Antrag zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit”. Schon die beschönigende Bezeichnung allein lässt die Bürgerschaft skeptisch werden und aufhorchen. Begründet wird der Vorstoß der sozialistischen Portugiesin Edite Estrela mit ungewollten Teenager-Schwangerschaften und damit, dass Abtreibung in einem “repressiven Umfeld” für betroffene Frauen sehr belastend sei. Wohlhabende Schwangere könnten hingegen auf Länder mit weniger strengen Gesetzen ausweichen. Dies sei “sozial ungerecht”!

  1. Nach der abstrusen Logik der Senhora Edite Estrela gehören künftig auch Einbrüche legalisiert, weil die Verletzungsgefahr an Glasscherben für die Diebe viel zu groß ist.

  2. Auch müsste die EU dringend Drogenbesitz und -konsum straffrei stellen, weil betuchtere Dealer sich reinen Stoff besorgen können, die armen Schweine sich aber mit gepanschtem abfinden müssen. Das ist doch “sozial total ungerecht”!

  3. Woher weiß ein EU-Parlamentarier, was die Senhora unter „Sexualerziehung“ versteht? Wie soll er/sie ein Votum abgeben, ohne zu wissen, welche Themen eine solche Unterrichtseinheit umfasst? Geht es um Verantwortung oder geht es lediglich um Spaß und totale Freizügigkeit?

  4. Weshalb erfährt der europäische Bürger nichts über den Wortlaut des Entschließungsantrags A07-0306/2013? Wo bleibt das Recht der Eltern, ihre Kinder vor Entwürdigung, Zumutung und Überforderung zu schützen?

Wenn doch die Europa-Strategen endlich die Finger ließen von Angelegenheiten, welche zu regeln den einzelnen Staaten und deren Familien verfassungsrechtlich selbst zusteht!

Beitrag zuerst erschienen auf http://www.familiengerechtigkeit-rv.de/