Hilton

Das Berühmteste von allen

1931 war ein langes und langweiliges Jahr.
Der Börsenkrach von 1929 hatte Amerika in die Tiefen der Weltwirtschaftskrise gestürzt.
Unter den verzweifelten Geschäftsleuten war auch ein Hotelier namens Conrad Hilton.
Die Amerikaner reisten nicht viel und die Hotels litten.
Hilton war gezwungen sich von einem Pagen Geld für Lebensmittel zu leihen.
In diesen schweren Tagen stieß Hilton auf ein Foto des Waldorf Astoria in New York City.
Das Waldorf war der Heilige Gral der Hotels mit sechs Küchen, zweihundert Köchen, fünfhundert Kellnern und zweitausend Zimmern.
Es hatte sogar ein eigenes privates Krankenhaus und eine eigene Bahnlinie.
1931 war eigentlich keine Zeit zum träumen und dennoch schnitt Hilton das Foto aus und legte es sich unter die Glasplatte auf seinem Schreibtisch.
Schließlich, achtzehn Jahre später, kaufte Conrad Hilton 249 024 Aktien der Waldorf Corporation und krönte seine Hotelsammlung mit der Königin.
Wie war es dazu gekommen?
Mit Hiltons eigenen Worten: „Mutter hatte auf alles nur eine Antwort: das Gebet.“
Hilton arbeitete, als hinge alles von ihm ab, und betete, als hinge alles von Gott ab.
Seine Beharrlichkeit zahlte sich aus.
Hiltons Herangehensweise an das Leben: „ In einem erfolgreichen Leben ist das Gebet die Nabe, die das Rad zusammenhält. Ohne Kontakt mit Gott sind wir nichts. Mit Ihm kommen wir gleich nach den mit Ruhm und Ehre gekrönten Engeln.“

(stark gekürzt aus dem Buch: „Kreiszieher“ von Mark Batterson)

Wer hätte gedacht, bei dem Leben was Enkel und Urenkel führen, dass so ein krasser Urgroßvater hinter diesem Reichtum steht.