Hat jeder Mensch ein Recht auf Vater und Mutter? Was meint IHR?

Der Blogeintrag von Dag hat mich inspiriert EUCH mal zu fragen: ist es wichtig, dass ein Mensch seine Herkunft kennt? Ist es wichtig Vater und Mutter zu haben?
Ist es DIR wichtig zu wissen von wem du abstammst?

Am 28. Januar 2014 um 13:53 sagt Dag:

seufz einmal mehr…

Neben den Dingen die auf den Seiten genannt werden, stört mich an dem Bericht vor allem wie sorglos mit immer noch heiß diskutierten ethischen Fragen umgegangen wird, z.B.:
mehr als zwei Elternteile für Kinder eintragbar.
Zugang zu Methoden der künstlichen Befruchtung und Leihmutterschaft usw., für alleinstehende Frauen und Lesben, usw. im genauen Wortlaut klingt das so:

„…betont, dass LGBT-Personen reproduktive Wahlmöglichkeiten und Fertilitätsdienste in einem diskriminierungsfreien Rahmen zur Verfügung gestellt werden sollten;…“

„…16. fordert die Mitgliedstaaten auf, alleinstehenden Frauen und lesbischen Frauen den Zugang zu Fruchtbarkeitsbehandlungen und reproduktionsmedizinischen Behandlungen zu garantieren;…“

Was soll das sein? Wie soll das aussehen? Vaterlose Kinder? Funktioniert das im Falle von Adoptionen usw., dass Kinder nicht irgendwann ihren z.B. wirklichen Vater, ihre wirkliche Mutter kennenlernen wollen? Meines Wissens nicht, Kinder gehen eigentlich immer auf die Suche nach ihrer wirklichen Identität. In Großbritanien soll ein Verfahren bei dem Kinder drei biologische Elternteile haben erlaubt werden (Kern der Eizelle einer Mutter wird in die Eizelle der zweiten Mutter eingepflanzt und vom Vater befruchtet…wie geht es solchen Kindern dann mal?

Hier wird mit dem Leben von Kindern experimentiert!!! Und sowas fordert und fördert dieser Bericht in ein paar Nebensätzen OHNE darüber in irgendeiner Form nachzudenken…ich könnte mich hier seitenweise auslassen!!! Sowas von ignorant der Wirklichkeit gegenüber…

8 thoughts on “Hat jeder Mensch ein Recht auf Vater und Mutter? Was meint IHR?

  1. Finde es krass, wie der Dag das schon geschrieben hatte, dass die Kinder im Endeffekt die Leidtragenden sind. Keiner weiß, was diese Forderungen bewirken und welche Auswirkungen das genau auf die Kids hat.
    Nach den aktuellen Trends in der Gesellschaft lässt sich jedoch ablesen, dass es viel mehr kaputte Heranwachsende gibt, als noch vor einigen Jahren. Hauptursache ist, und das ist nun mal nicht weg zu diskutiere,n ein kaputtes Elternhaus, wo entweder Vater oder Mutter nicht mehr da sind.
    Da stellt sich die Frage: Warum wollen wir eine kranke Gesellschaft? Warum wollen wir Menschen die schon so früh wie möglich kaputt gemacht werden? Um ihnen fragwürdige Ideologien einzuprägen? Um sie leichter manipulieren zu können?
    Wenn man mal nicht alzu lange zurück blickt, so vor 1989, da sieht man das dies in der DDR auch versucht wurde und es ist gescheitert.

    Also ich bin froh für Vater und Mutter. Und da gibts nun mal kein hin und her, so isses nun mal!

  2. *REMEMBER* Als Kind …

    wusste ich, wenn jetzt ein Einbrecher kommt, kann mein Vati den umhauen! Männer schrauben Autos. Die reparieren den Geschirrspüler, wenn er kaputt ist. Die tragen schwere Sachen. Die **VER**sorgen.

    wusste ich, wenn ich in meine Teeniezeit komme, kann ich mit meiner Mutti über alles Neue und Frauliche quatschen. Die Mami ist zum Kuscheln da. Die kann super Kochen! Frauen **UM**sorgen.

    Ich bin froh zu wissen, wer mich gezeugt hat. Ich weis, von wem ich was geerbt habe, was mich beeinflusst hat. „Das liegt in unserer Familie“ kann ich sagen, weil ich weis, wo meine Gene her sind.

    Kinder brauchen Väter. Kinder brauchen Mütter. Beide geben so unterschiedliche und wichtige Dinge! Tut mir leid Jungs, ihr könnt keine Babys stillen. Sorry Ladys, aber Mädchen träumen nicht von einer Frau in Rüstung, die Rapunzel rettet.

  3. Das Wissenschaftliche Allerlei (bei Bedarf werden Autoren genannt) rechnet folgendes vor:

    Mädchen brauchen Mütter um sich mit ihr zu identifizieren (wissen wie man als Frau lebt) und sie brauchen Väter um als Frau bestätigt zu werden (die sprechen dann von Selbstwert/ Wertschätzung) –> DAS kann einem Mädchen KEINE Frau geben, da muss schon Papa ran! (Klar können Mütter ihren Töchtern Wertschätzung geben, aber diese Bestätigung, dass man eine richtige Prinzessin ist, kann nur vom Prinzen kommen (erster Prinz im Leben eines Mädchen? Richtig Papa!))… =)

    Jungs brauchen Mütter um von ihnen zu hören/ zu spüren dass sie der „tolle Hecht“ sind =) (wieder Selbstwert) und sie brauchen Väter um sich wieder mit ihnen zu identifizieren und um Selbstständig zu werden, weg von Muttis Rockzipfel!

    Am Ende ergibt das?
    Mädchen brauchen Mutti UND Vati
    Jungs brauchen …richtig… Mutti UND Vati!
    Einfach mal nüchtern in der Theorie betrachtet…Ria hat das ganze schon mit Praxis ausgemalt =)

    PUNKT!

  4. Ich kenne nur Märchen, in dem der Prinz die Prinzessin rettet. Wo aus dem Frosch keine zweite Prinzessin wird.

    Ich habe als Kind „Mutter-Vater-Kind“ gespielt.

    Ich schaue „Stolz und Vorurteil“ und fiebere mit, ob Mr. Darcy und Lizzie sich doch noch verlieben. (Ich habe noch nie bei einem Liebesfilm zittern müssen, das sich die Frau nicht doch noch in die Nachbarin verliebt.)

    Ich will mal einen Mann heiraten.
    Ich bin gern eine Frau.

    Ich bin der Meinung, dass die traditionelle Form der Familie die gesündeste Variante ist.

    Meine kleine Cousine darf sich beim Einkaufen etwas aussuchen und wählt die Prinzessinkrone, nicht den daneben liegenden Revolver.

    Ich lass mich ja gerne als „konservativ“ abstemplen. Aber „homophob“ bin ich deswegen noch lange nicht. Sollen sie doch machen. Aber bitte nicht so rumschreien – das macht der Rest der Gesellschaft auch nicht.

  5. Und natürlich läuft auch nicht in jeder traditionellen Familie alles super. Ganz klar passiert auch da viel Mist.
    Meine Eltern sind ja z.B. geschieden und TROTZDEM haben sie mir Identitiät gegeben. Wenn ich sie mir anschaue, sehe ich Dinge die ich auch mache und weiß woher ich sie habe. Ich sehe meinem Vater zu dem sich mein Verhältniss in der Scheidungsphase sicherlich abgekühlt hatte und weiß: von Ihm habe ich ganz viel, er ist der Mann von dem ich mir viel abgeschaut habe, bewusst oder unbewusst. Und keiner von uns mit Eltern kann sagen wie er sich entwickelt hätte ohne sie. Denn die wichtigste Phase der Persönlickeitsentwicklung sind die ersten Jahre an die wir uns ja nicht mehr erinnern.

    Wer Kinder zu Ergebnissen einer sogenannten Fruchtbarkeitsbehandlung macht, unpersönlich damit sie z.B. einer alleinstehnden Frau oder einem lesbischen Paar eingepflanzt werden, der raubt ihnen ein Stück ihrer Identität bevor sie überhaupt geboren werden. Sicher kann es Einzelschicksale geben denen ich hier nicht gerecht werde oder an die ich gar nicht denke. Doch es geht um politische Marschrichtungen und da sollte an aller erster Stelle das Wohl der Kinder stehen!

  6. In der letzten Zeit habe ich einiges gelesen über Ureinwohner im Regenwald und einen Bericht über die Fayus in Papua.
    Diese Ureinwohner leben instinktiv „Mann mit Frau“ und die daraus entstandenen Kinder.
    Familienbande ist und war immer eine sichere und wichtige Lebensgemeinschaft.
    Die heutigen Familienstammbäume haben bei der Genderpolitik viel Ast und wenig Stamm.

  7. So, aus eigener Erfahrung weiß ich sehr gut, wie weh es tut ohne Mutter und Vater aufgewachsen zu sein. Ich hatte zwar meine Großeltern, aber das ersetzt nicht Vater und Mutter. Ich weiß was es für Wunden hinterlässt in einem, wenn diese Teile nicht da sind, wenn niemand dir beibringt was es heißt Mann zu sein, wenn eine Mutter dir nicht die Wärme, Geborgenheit und das geschützte Nest gibt. Du verlierst deine Idendität und suchst sie dann sonst wo und gehst daran kaputt. Kinder brauchen Vater und Mutter! Es ist absoluter Blödsinn dies abschaffen zu wollen. Mich würde gern mal interessieren, wie die Ursprungsfamilie von denen war, die diese absurden Dinge raushauen…Und eine Frage an euch, seid ihr nicht auch durch MUTTER und VATER enstanden? Wollt ihr das leugnen? Wie traurig muss es für ein Kind sein, das später mal sagen muss: Ich wurde im Reagenzglas gezeugt und nicht aus Liebe zwischen Mama und Papa.

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