Babys von drogensüchtigen Müttern

Drogenbabys„, also Kinder, die bereits im Mutterleib über die Placenta durch den Konsum der Mutter Drogen wie Heroin, Crack oder moderne Designerdrogen aufgenommen haben, machen nach ihrer Geburt einen knallharten Entzug durch. Zittern, Verkrampfungen, Verdauungsstörungen u.a. gehören zu den Entzugserscheinungen. Für Erwachsene ist ein derart harter Entzug nicht vorstellbar, da diese sich wehren würden.
Ebenso leiden die Babys auch bei starken Raucherinnen und Alkoholikerinnen.
Die Entziehungskur bei den Kleinsten kann Wochen oder gar Monate dauern. Häufig müssen die Winzlinge intensivmedizinisch behandelt werden.

3 thoughts on “Babys von drogensüchtigen Müttern

  1. Ein längerer Beitrag dazu kam gestern mit der gleichen Ärztin aus dem Klinikum Leipzig. Gerade in Sachsen ist das wegen der Grenznähe ein großes Problem. Die kleinen Schützlinge sind zudem ja stark gefährdet später selbst zur Droge aktiv zu greifen. Was für ein Start ins Leben ….. :/

  2. Es ist auch kein zuckerschlecken solche Frauen im Kreißsaal zu betreuen. Die Zahl nimmt krass zu. Ich selbst habe schon zwei solcher Frauen entbunden. Die eine hatte am Abend zuvor Christal genommen und kam schon mit fast vollständigen Muttermund, da sie die Schmerzen im Rausch nicht bemerkt hatte. Das Kind wurde auf unsere Intensivstation gelegt.

  3. Krass ist auch … dass man noch nicht einschätzen kann welche Langzeitschäden auf diese Kinder zu kommen.

Kommentare sind geschlossen.