Israels Soldaten

Wir haben mit israelischen Soldaten geredet und Verletzte in einem Krankenhaus besucht.

Was uns am allermeisten beeindruckt hat, ist die Wärme und Liebe in den Augen der Soldaten.
Kein Hass, keine Wut, keine Arroganz oder Stolz.
Sie lieben das Leben. Deshalb wird alles getan um Menschen zu schützen.
Soldaten, wir haben uns bei euch sehr wohl gefühlt.
Ihr seid die beste Armee! 🙂

Ein Soldat:

„Auf der anderen Seite wird der Tod gefeiert, wir aber feiern das Leben.“

Wie sieht das aus?

Israelische Hilfslieferungen, Reparaturmaßnahmen im Gazastreifen, Verletzte werden behandelt.
Sie helfen den Menschen in Gaza.
Man muss nur mit den Menschen reden um zu sehen was Wahrheit und Lüge ist.

Wir können viel von den Israelis lernen.
Im Holocaust-Museum „Yad Vashem“ ist mir übel geworden.
Noch nie habe ich mich so geschämt.

Was ist die Antwort der Juden?

„Danke das ihr gekommen seid.“

„Danke das ihr gerade jetzt uns besucht.“

Was gibst du an deine Kinder weiter?

Hass oder Liebe?

8 thoughts on “Israels Soldaten

  1. Eine weitere Begegnung: Uns hielten Polizisten an, da sie gerade generell Straßenkontrollen gemacht hatten. Da wir ja als Touristen gern gesehen sind, mahnte der Polizist uns 3 jüngere Insassen: „Fahrt vorsichtig, und nicht zu schnell Leute. Das Leben ist sehr kostbar und ihr habt nur eines.“
    Schon mal so eine Straßenkontrolle erlebt? Ich nicht.

    Im Krankenhaus zog eine Truppe junger Israelis mit Gitarre durch die Zimmer und sangen Lieder. Ich fragte nach dem Inhalt : „Wir sind fröhlich und nicht verzagt, Gott ist mit uns und gibt uns Freude. Es sind fröhliche, lebensbejahende Lieder!“

  2. …das ist ja wahnsinn….klingt echt gut was ihr da schreibt!!!
    schön, dass ihr so viel erleben, hören und sehen konntet…und schön, dass ihr wieder da seid:)
    liebe grüße aus Hartenstein

  3. Und dazu kommt noch das die israelischen Soldaten ihre Angriffe auf Gaza ankündigen und der Bevölkerung vorher bescheid geben, wann ein Angriff erfolgt, so dass diese die Möglichkeit haben sich in Sicherheit zu bringen. Nur leider funktioniert das nur selten, da die Hamas die Palästinenser (ihre eigene Bevölkerung) als Lebende Schutzschilde verwendet, um ihre Waffen zu schützen. Der Nebeneffekt dabei ist, dass man auf hohe Opferzahlen verweisen kann und somit den Israelis alles in die Schuhe schieben kann.
    Und wir Europäer glauben, dass zum Großteil auch noch.
    Einfach traurig was da abgeht und wie die Juden denunziert werden.

  4. Ja, selten dass man wirklich eine neutrale Berichterstattung bekommt. Auf ARD hab ich jetzt ein Interview eines Journalisten mit einem politisch links einzuordnenden Juden (also einer der durchaus kritisch mit seiner Regierung umgeht) gesehen. Und dabei wurden als FAKTEN genannt:

    – es ist nachweislich so, dass viele Tunneleingänge der Hamas in Wohnhäusern der ärmeren Viertel im Gazastriefen sind (und natürlich nicht in den reicheren)
    – es ist nachweislich so, dass die Hamas auch Waffen in Moscheen und UN-Schulen versteckt hat
    – es ist nachweislich so, dass die Hamas die Bevölkerung teilweise hindert die beschossenen Stadtteile zu verlassen

    usw.

    Schon krass was da abgeht…

    By the way: auch von mir ein herzliches: Willkommen zurück!!! 🙂

  5. Merci =)! Irgendwie muss das Innere erst noch mit der nächsten EL AL nachkommen ;-).
    Dort müssen die Menschen um ihre Existenzberechtigung kämpfen obwohl sie nur mit allen Einwohnern in Frieden leben wollen.
    Und hier ? Kein Kommentar !
    (Es ist eben sehr sehr krass anders.)

  6. Wenn man sieht unter welchen Bedingungen die Menschen in Israel ihr ganzes Leben verbringen – hier sei nur beispielhaft die Lebensbedrohung durch die HAMAS genannt, deren Hauptziel die Zerstörung des Volkes Israel ist; sowie die weltweite Verleumdung Israels in den Medien, dann werden die Dinge die wir in Deutschland „Probleme“ nennen plötzlich sehr klein. Man verstummt und die Prioritäten im Kopf werden neu sortiert. Es ist die Frage ob man weiter in der eigenen kleinen Hutschachtel leben will oder herausklettert und versucht den Blick für „das grosse Ganze“ zu bekommen – das kann man in Israel definitiv lernen.

  7. Was die breite Masse der Weltbevölkerung absolut nicht in den Kopf kriegt: Seit mehr als zehn Jahren schiesst die Hamas fast täglich Raketen auf israelisches Territorium.

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