Alphabet

Der Regisseur Erwin Wagenhofer ist für seine Recherchen um die halbe Welt gereist, um letztendlich feststellen zu müssen, dass sich am derzeitigen Bildungssystem grundlegend etwas verändern muss, um Chancen und Möglichkeiten besser zu nutzen.

3 Gedanken zu „Alphabet

  1. Von der Schule bis zur Ausbildung und späteren Arbeitswelt werden junge Menschen oftmals kaputt gemacht und überhaupt nicht gefördert.
    Egoismus, Konkurrenz, Rücksichtslosigkeit und Eigennutz sind scheinbar die sozialen Denkweisen und Verhaltensnormen unserer Gesellschaft.
    Es sind nicht nur die Chefs, Lehrer und Lehrmeister, die einem den Berufsalltag zur Hölle machen können.
    Machtmenschen gibt es überall. Mit dem Spruch: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, werden Jugendliche schikaniert und gemobbt.
    Wer keinen stabilen Familienhintergrund hat, hält diesem Druck nicht stand.
    Gute Handwerker, fähige Leute fehlen überall.
    Wann merken die Menschen, dass wir einander brauchen?
    Leider werden wir die Begabungen mit der ein Mensch geboren wird … mit der wir geboren worden sind … zumeist nicht kennen lernen.

  2. Ich habe mir ja sehr skeptisch den ganzen Film angeschaut. Fazit: Definitiv sehenswert und ein guter Denkanstoß.

    Nur einer der Punkte der mir aufgefallen ist: wie wichtig fürsorgliche Eltern für Kinder sind, die Zeit mit Ihrem Nachwuchs verbringen und damit eben optimal auf das Lerntempo des Kindes eingehen können.

    Also: Anschauen und losdiskutieren…

  3. Besonders interessant fande ich den alten Künstler mit seinem Malspiel.

    „Es ist wohl auch das Ziel, Menschen dazu zu bringen, dass sie ein bisschen unzufrieden sind. Nicht allzu unzufrieden, sonst wehren sie sich gegen das System, aber genügend unzufrieden um sich in den Konsum zu flüchten.“

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