Deichmann-Story

Es begann mit einem Laden

Der Vater von Horst Deichmann kaufte vor dem 2.Weltkrieg einer jüdischen Familie in Essen ein Haus ab. Er überwies den ordentlichen Kaufpreis und die Familie wanderte nach Amerika aus.
In diesem Haus eröffnete Deichmanns Vater dann ein Schuhgeschäft.
Der Krieg kam, Horst Deichmann musste an die Front und wurde verwundet.
Er legte ein Gelübte ab: Wenn ich überlebe, dann gehe ich als Arzt in die Mission.
Nach dem Krieg kam die jüdische Familie aus Amerika und sagte, sie hätten das Geld für ihr Haus nie bekommen. Die Nazis hatten es einbehalten.
Was machte Horst Deichmann? Er kaufte der Familie das Haus zum zweiten mal ab.
Er studierte nach dem Krieg Medizin und Theologie.

„Am Ende meines Lebens wird Gott mich nicht fragen, wie viele Schuhe ich verkauft habe. Er wird wissen wollen, ob ich wie ein wahrer Christ gelebt habe“, lautete die Devise von Firmenpatriarch Heinz-Horst Deichmann.