Zwei Mütter ersetzen keinen Vater

Die US-Amerikanerin Heather Barwick wurde von zwei Müttern aufgezogen. In einem offenen Brief beschreibt sie, welche Wunden das in ihr hinterlassen hat und erklärt, warum sie sich gegen gleichgeschlechtliche Eltern stark macht.

„Jeden Tag kann ich erleben wie meine Kinder ihren Vater lieben und von ihm geliebt werden. Dabei erkenne ich die Schönheit und Weisheit der traditionellen Ehe und des Elternsein.“
Die Frau aus South Carolina beschreibt in ihrem offenen Brief an die Gay-Community, wie schwer es für sie war, ohne einen Vater aufzuwachsen. Ihre leiblichen Eltern hatten sich scheiden lassen, als sie drei Jahre alt war, und nachdem sie mit ihrer Mutter und deren lesbischen Partnerin zusammengezogen war, hörte sie nichts mehr von ihrem Vater. «Ich war umgeben von Frauen, die sagten, dass sie keinen Mann brauchen oder möchten. Doch als kleines Mädchen wünschte ich mir verzweifelt einen Papa. Es war komisch und verwirrend, mit diesem tiefen, nicht zu stillenden Schmerz zu leben, während alle anderen sagten, dass ein Mann unnötig ist.

Dabei spricht die Mutter und Ehefrau für viele Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren, die zu grosse Angst davor haben, über ihre Schmerzen und Verletzungen zu reden. Scheidungskinder hätten das Recht, ihren Vater zu vermissen und über ihren Schmerz zu reden, Adoptivkinder könnten mit ihren Eltern über Schwierigkeiten oder gemischte Gefühle sprechen, aber Kindern von gleichgeschlechtlichen Paaren habe man dieses Recht entzogen. «Wenn wir sagen, dass wir innerlich verletzt sind, weil wir von gleichgeschlechtlichen Eltern aufgezogen wurden, werden wir entweder ignoriert oder zum Feind erklärt.»

(Fotoquelle:dailymail,Text:jesus.ch)