Why I’m Coming Out as a Christian

Rund 100 Millionen Christen werden derzeit in über 50 Ländern aufgrund ihres Glaubens verfolgt und benachteiligt. Damit sind Christen die weltweit größte verfolgte Religionsgemeinschaft.
(OpenDoors)

Ein „Bild“ – Reporter outet sich:

Über den ISIS-Wahnsinn»Warum ich mich heute als Christ outen will!:

Daniel Böcking

Dieser Text fällt mir nicht leicht. Denn ich schreibe ihn nicht als „die BILD“ oder als neutraler Reporter. Sondern als Christ. Als Christ, der mit dem ISIS-Wahnsinn überfordert ist.

Auch mancher Kollege mag sich wundern, denn ich renne nicht täglich mit einem Schild durch die Redaktion, auf dem steht: „Guckt mal! Ich bin Christ und versuche jeden Tag aufs Neue, mein Leben in den Dienst von Jesus Christus zu stellen.“ Ich bin nicht die Kirche und kein Lobbyist einer religiösen Organisation. Ich bin nur einer von Millionen Christen. Und zum ersten Mal schreibe ich darüber.

Denn ich kann nicht länger die Füße stillhalten – oder besser: die Finger. Für mich ist es Zeit, laut von der Liebe Gottes zu erzählen und von der Vergebung durch Jesus Christus. Von unseren Werten als Christen und warum sie genau jetzt so wichtig sind! Am liebsten würde ich zu jedem ISIS-Kämpfer gehen und ihm sagen: „Hör auf mit dem, was du da tust und kehr um! Gott liebt auch dich und kann dir vergeben. Das, was du da tust, hat nichts mit Gott zu tun und ist in keiner Religion eine gute Tat.“ weiterlesen


(Fotoquelle:kopten ohne Grenzen)

2 thoughts on “Why I’m Coming Out as a Christian

  1. Ich habe schon immer Menschen sehr geachtet, die ohne Menschenfurcht die Wahrheit sagen … auch wenn es krasse Folgen haben könnte.
    Gibt es nicht gerade JETZT sehr viele unbequeme Tatsachen und gefährliche Wahrheiten, die man nicht mehr aussprechen darf?
    In der Demokratie kann man die Wahrheit sagen, in der Diktatur jedoch nicht.
    Genau daran kann man doch feststellen, dass wir schon lange nicht mehr in einer Demokratie leben.

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