Kindheit in den 60ern

1965 geboren, kann ich mich eher an das Leben in den 70gern erinnern.

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.

Die Möbel waren voller Schadstoffe.

Wir waren den ganzen Tag im Freien und mußten zu Hause sein, wenn die Glocken 18.00 Uhr am Kirchturm läuteten.
Niemand wußte wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

Wir aßen Kuchen und Semmeln mit viel Butter und wurden trotzdem nicht zu dick.

Es gab keine: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 50 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms, Handys, Smartphones, kein Facebook, kein Cybermobbing …

Wir spielten mit Freunden aus der Straße Räuber und Gendarm, Hüpfkästchen und Gummitwist.

Kinderschutz in Steckdosen, Putzmittel mit Kindersicherung, Medikamente mit geschütztem Drehverschluss: Fehlanzeige!

3 thoughts on “Kindheit in den 60ern

  1. 😀 sehr merkwürdig ? Das ist „schrecklich hoch zehn!“

    Jetzt sitzen solche unerzogenen Bälger teilweise hofreitend in den Regierungen.

    Was die Erzieher und Pädagogen heute so lernen ist ebenfalls mehr als merkwürdig.

  2. Hahaha! Jaaa hofreitend ist ein tolles Adjektiv. Das werd ich mir merken ?

    Antiautoritäre Erziehung… Den Knilchen würde ich mal was erzählen wenn auf dem Klavier rumgestiegen wird. Was hat so etwas denn mit freier Willensbildung zutun? Naja besonders logisch sind hofreitende ja eh nich. Nicht darüber nachdenken.

    Die Wäsche trocknet an der Sonne ☀

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