das fatale Gleichgewicht

Das fatale Gleichgewicht
Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe.
Eugen Roth (1895–1976)

Es gibt so ein paar Bereiche,
da stehen sich Ethik und Gewinnerzielung unvereinbar gegenüber.
Im Sozialsektor ist das nicht anders.
Man lebt von den kaputten Menschen und reicht sie
von Therapieeinrichtung zu Therapieeinrichtung.

So können wir uns nur darauf verlassen, dass es Menschen gibt, die sich an einen
moralischen Ehrenkodex halten und den möglichen Gewinn außer Acht lassen.

obdachloser

Ein Gedanke zu „das fatale Gleichgewicht

  1. Ja das stimmt leider. Es hat mich sehr frustriert nach der Schule, dass die Forschung durch Profithaie gesteuert, die Pharmazie abhängig von der Rendite gemacht ist. Wirkliche Heilungen sind an sich unerwünscht – die Dauerpatienten bringen ja das meiste Geld für das gesamte Gesundheitswesen.
    Furchtbar.
    Manche Bereiche sollten aus dem stetigen Streben nach Wirtschaftswachstum ausgeschlossen sein.

    Wer kann denn das festlegen, dass eine Pflege am Morgen für Oma Hilde nur 20 Minuten dauern darf? Alles soll so individuell sein – freie Entfaltung der Persönlichkeit und so – aber hier wird alles absurd genormt.

Kommentare sind geschlossen.