Verliebtsein = Liebe ?

Um dahin zu kommen was wir Liebe nennen,
muss man erst durch verschiedene Phasen hindurch.

Die erste Phase ist die Anziehung.
Auf dieser Ebene kennt man die andere Person noch nicht wirklich.
Was man während dessen fühlt, ist ein vorläufiges und vielleicht
ein temporäres Phänomen.
Die Gefühle der anderen Person gegenüber, entsprechen in etwa dem,
was man „die Verpackung eines Geschenks“ nennt
oder ist vergleichbar mit einem „Buch-Cover“ (der Inhalt dagegen befindet sich drinnen).
Häufig lenkt diese Phase unsere Aufmerksamkeit von anderen Dingen ab
und macht uns nervös wenn diese Person ihre/seine Aufmerksamkeit
auf uns lenkt oder uns anspricht.

Die nächste Phase kann man die „Verliebtheitsphase“ nennen.
„Verliebt sein“ ist ein Gefühl.
In dieser Phase kennt man die andere Person ein bisschen besser
und seine/ihre äußere Erscheinung ist nicht mehr das Einzige was
man an ihr/ihm ansprechend findet.
Aber man neigt in dieser Phase auch dazu die andere Person zu idealisieren.
Man sieht nur die guten Dinge in dem anderen.
Das ist eine aufregende Zeit.
Man fühlt sich mit der anderen Person großartig.
Aber das ist nocht keine wahre Liebe.

Liebe kommt noch ein bisschen später.
Wahre Liebe erreicht man,
wenn die anfängliche romantische Freundschaft ein solide Bindung wird;
das wird durch das Gefühl charakterisiert, Dinge zu teilen,
die Fähigkeit zu vergeben und um Vergebung zu bitten.
Liebe bringt einen dazu mit der anderen Person
in guten wie in schlechten Zeiten zusammen sein zu wollen.

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Wenn man die Dinge langsam angeht, profitieren alle davon.
Es hilft, weniger Fehler zu machen und Schmerzen zu vermeiden.

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