„Papa, bist du noch da?“

Ein kleiner Junge darf zum ersten Mal mit seinem Vater in der Eisenbahn mitfahren.
Voller Neugier und froher Erwartung stehen sie auf dem Bahnsteig.

Endlich fährt der Zug ein.
Vater und Sohn suchen sich einen Platz.
Der Junge schaut aus dem Fenster
und plaudert mit den Mitreisenden über alles,
was er draußen sieht.
Ganz vergnügt genießt er die Reise und plappert munter drauflos.

Plötzlich fährt der Zug in einen Tunnel.
Es wird finster. Der Junge verstummt.
Er sagt kein Wort mehr. Es wird immer dunkler.
Da schiebt der Junge seine Hand zum Vater hin und fragt:
„Papa, bist du noch da?“ Der Vater nimmt die Hand des Jungen und sagt:
„Ja, ich bin noch da! “ Bald kommt der Zug aus dem Tunnel heraus.
Es wird hell. Der Junge beginnt wieder zu plappern.

Es ist gut, wenn wir in diesen turbulenten Zeiten,
Gott unsere Hand entgegenstrecken können
und uns vergewissern: „Vater, bist du noch da?“