Toleranz und Vielfalt

Toleranz und Vielfalt … bei diesen beiden Wörtern wird
mir neuerdings übel.
Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Themen wie:
Klimapolitik, Flüchtlinge, Abtreibung, Homosexualität(u.a.anderen Neigungen),
Ehe und Familie legt Andersdenkenden
den „Schweigefuchs“ auf die Lippen.
Was treibt Menschen, die sich die Vielfalt und Toleranz
auf die Fahnen geschrieben haben an,
diese bei der erstbesten Gelegenheit infrage zu stellen?
Um vernünftige Argumente geht es diesen empfindlichen Menschen
doch schon lange nicht mehr.
Alles ist gleich Hetze oder Populismus.
Es reicht der kleinste Aufreger, um Alarm zu schlagen.

Ein Beispiel echter menschenverachtender Intoleranz:

Der Tunesier Ben Achour hatte Anfang November in einer UN-Sitzung vorgeschlagen,
dass Frauen ungehindert ungeborene Babys
mit einer Behinderung abtreiben können sollten,
insbesondere auch Kinder mit Trisomie 21.
Im UN-Menschenrechtsausschuss seien übrigens
„Personen mit hohem moralischem Charakter
und mit anerkannter Kompetenz im Bereich der Menschenrechte“

Charlotte Fien ist mit Down-Syndrom geboren.
Sie wendet sich direkt an Ben Archour mit den Worten: „Ich bin ein Mensch, so wie Sie.
Der einzige Unterschied ist ein zusätzliches Chromosom.
Mein Extra-Chromosom macht mich viel toleranter als Sie es sind …!“

2 Gedanken zu „Toleranz und Vielfalt

  1. Toleranz ist die Unfähigkeit sich für oder gegen etwas zu entscheiden. Weil man von der Gesellschaft nicht verachtet werden will.
    Bei dem Wort Toleranz wird mir auch Übel.

Kommentare sind geschlossen.