Weltverfolgungsindex 2018


Der neue Weltverfolgungsindex benennt als Hauptursache für Christenverfolgung
die aufstrebenden islamistischen und nationalistischen Bewegungen
mit besonders starker Ausprägung in Afrika, Asien und dem Mittleren Osten.
Dort treiben Islamisten die Radikalisierung grösserer Bevölkerungsteile voran
und stürzen ganze Länder in Krieg und Chaos.
Befeuert wird diese Entwicklung durch den Bruderkampf zwischen Sunniten und Schiiten
mit ihren Schutzmächten Saudi-Arabien und Iran.
Ideologisch geprägter Nationalismus auf Basis des Kommunismus
engt das Leben der Christen in Vietnam und Laos immer mehr ein,
verstärkt auch wieder in China.
Nordkorea ist mit dem Personenkult um die «Kim-Dynastie»
erneut – und seit 2002 – auf Platz 1 der schlimmsten Christenverfolger.
Etwa 300’000 Christen leben ihren Glauben versteckt, aber sehr aktiv im Untergrund.
Nationalistisch geprägter Hinduismus und Buddhismus, getragen von Regierung und Bevölkerung,
sind in Asien für eine Zunahme der Verfolgung verantwortlich.
(Open Doors)