vor Neid platzen

Ein überaus eitler Frosch, so erzählt eine antike Fabel,
war so neidisch auf die großen, starken Tiere, dass er sich eines Tages,
um groß zu werden wie ein Ochse, aufblies, bis er schließlich platzte.
Schon in der Antike gebrauchte man demnach für maßlosen Neid,
der nur sich selber zerstört, die Redensart „vor Neid platzen“.
Im Mittelalter galt der Neid als Schande,
denn er sollte sich im Spiegel anschauen und vor Scham blass werden.
Daher stammt die Redensart „vor Neid erblassen“.

Missgunst und Neid machen hässlich! Man sieht es JEDEM an!
Das Lächeln wirkt falsch und frostig, weil es nicht aus dem Herzen kommen kann.
Schimpl, Christl