Wann ist ein Mann ein Mann?

Wann sind Männer erwachsen?
Was macht einen Mann unreif?
Wann ist ein Mann ein Mann?

Studien würden angeblich belegen, dass Männer erst mit 43 Jahren erwachsen werden
und Frauen mit 32.
Fakt ist, dass viele Männer im Privaten den Reifegrad von Kindern haben und beibehalten.
Woran erkenne ich einen unreifen Mann?
Frauen sagen dazu:
Zu schnelles Autofahren/ Furzen und das lustig finden/ Computerspiele spielen/
Gar nichts kochen können/ Die Unfähigkeit, ein Streitgespräch führen zu können/
Die Unfähigkeit, über sich oder seine Gefühle reden zu können/
Fast Food und kein Gemüse essen/ Ein getuntes Auto fahren/ Vermüllen/
Cartoon Bettwäsche/ Comic-Unterwäsche/ lehnt Verantwortung ab/ lässt sein
Leben von der Partnerin regeln/ will bemuttert werden/ Sprüche klopfen/
Recht haben müssen/ Angeberei/ Schmollen/ Jammern/
Macht über Schwächere ausüben/ Drückeberger/ zuviel Alkohol/ Rauchen …
Das ewige Bubenleben ist jedenfalls kein gesundes Leben
und belastet jede Beziehung.
Egal ob Muttersöhnchen, Möchtegernheld, Prinz oder Casanova;
Frauen wünschen sich erwachsene Männer.

5 Gedanken zu „Wann ist ein Mann ein Mann?

  1. Hey, dann bin ich laut Studie seit Dezember 2017 erwachsen! Meine Frau allerdings bereits seit 7 Jahren. Ich wußte doch, das da irgend was anersch is! Übrigens hatte eine unsere Töchter im Jahr 2016, mit Ihren damals 7 Jahren ne ganz eigene Erklärung für erwachsen sein. Sie sagte am Küchentisch: „Also, Papa du bist noch ein Kind, weil Deine Eltern noch leben! Die Mama ist jetzt erwachsen, da Sie nun keine Eltern mehr hat!“ Und diese Erkenntnis kam einfach aus dem Kindermund herausgesprudelt, ganz ohne Studie. Und irgendwie hat Sie ein klein wenig recht;-)

  2. Ganz besonders unreif und primitiv ist dieses
    „herrschen“ über Schutzbefohlene.
    Solche Männer benehmen sich wie ein Feldwebel
    gegenüber Kindern, Frauen und Haustierchen.
    Nur wer schwach ist benimmt sich wie ein kreischender
    und hysterischer General.
    Da ist sogar das kleine weiße Hündchen wie eine böse Macht,
    die man anbrüllen und herum zerren muss.
    (im Stadtteil Wildenau beobachtet)

  3. Die Frage: „Wann ist ein Mann ein Mann?“ habe ich mir auch schon oft gestellt.
    Ist es der herrschende Vater, unter dem sich gefälligst Jeder unterzuordnen hat?
    Oder ist es der zurückgezogene Ja-Sager, dessen Frau die Familie regelt?
    Wo gibt es Vorbilder, nach denen man sich richten könnte?
    Und brauche ich überhaupt Vorbilder?

    In den letzten Monaten hab ich auf dem Gebiet viel lernen dürfen. Es ist ein sehr herausforderndes Thema, denn wir Männer sind eigentlich dazu geschaffen, zu kämpfen! Damit meine ich nicht, sich mit anderen Männern zu prügeln, sondern sich seinen Schwächen zu stellen und sich der Kraft bewusst zu werden, die Mann durch Jesus bekommen hat.
    In einem sehr herausforderndem Buch wurde mir das durch den folgenden Satz bewusst:
    „Sie werden keinen Sieg in [den Bereichen] Ihres Lebens haben, wenn Sie sich nicht mit aller Kraft entschließen, ein Mann zu werden.“
    Daraus folgt für mich: Wenn ich in den schwachen Bereichen meines Lebens siege, bin ich ein Mann!
    Was sind Beispiele für solche Schwächen?
    – Ernährung (ich würde viel lieber am Abend Sahne mit Schokolade essen als gar nichts oder Gurke und Möhre)
    – Sport (ich hänge lieber auf dem Sofa herum, als zu Schwitzen)
    – Pro­kras­ti­na­ti­on/ Aufgaben aufschieben (hier noch ein YouTube-Video, da noch bisschen im Internet surfen; es gibt so viele Dinge, mit denen ich mich ablenken kann)
    – Sexualität (hier wird der Kampf dann richtig heftig…)

    Um noch einmal das Buch zu zitieren:
    „Wie lange soll meine Frau, soll meine Familie noch warten [bis ich mich meinen Schwächen stelle und dagegen ankämpfe]?“
    Also Männer, lehnen wir uns nicht zurück und geben wir uns nicht länger mit unseren Unzulänglichkeiten zufrieden. Unsere Frauen, Kinder, Familien verdienen bessere Männer!

  4. Der Punkt: „Kampf ist an den Schwächen anzusetzen“ machts doch mal wieder schön praktisch!

    Ich denke, Mann wird Mann wenn ich mich nicht mehr von Lust oder Unlust steuern lasse. Dinge die getan werden müssen, werden getan. „Ich hab gerade keine Lust zum aufräumen/ Weihnachtszeug wegräumen.“ –> los geht´s =).
    Dazu gehört dann auch „das Verantwortung übernehmen“.

    Wenn ich mal aufhöre, mich (kindisch) immer mit anderen zu vergleichen, geht´s denk ich auch schon weiter Richtung „Mannsein“. Ein Mann weiß wer er ist und was er kann.
    Wobei Kräftemessen ja auch Spaß macht… ^^

    Ein Mann ist treu und beschützt seine Familie/Freunde.

    Aber JA es hat viel mit Entscheidungen zu tun.
    Und JA es hat viel mit Kämpfen zu tun, die keiner sieht.

  5. Ron hat heute so schön gesagt:
    Erwachsen werden heißt:“ Ich kann machen was ich will!“
    und es heißt:“Hilfe, ich kann machen was ich will!“
    Befreie dich aus deinen kindischen Gewohnheiten
    und mach nicht das was du willst, sondern was richtig ist.

    Identifiziere deine Stärken.
    Identifiziere deine Schwächen und arbeite daran.

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