nach dem Messermord in Chemnitz …

… waren heute rührende Szenen zu beobachten:
Ein sehr einfacher alter Mann legt einen großen Blumenstrauß nieder.
Schüler verharren vor der Gedenkstätte und stellen Kerzen ab.
Eine kleine Gruppe steht etwas abseits und betet.
Immer wieder beteuern Passanten, dass sie nichts gegen Ausländer
haben. Sie können die Art und Weise der Berichterstattung in den
Medien nicht verstehen. Sie fühlen sich diffamiert und beleidigt.
Die Anwesenheit von Funk und Fernsehen schafft Unruhe.
Warten die doch auf neue Entgleisungen aufgebrachter Bürger.
Man sucht nicht nach den Tätern oder deren Prägung und Umfeld.
Sie reden nicht über die Grausamkeit dieses kaltblütigen Mordes.
„Wir wollen doch einfach nur in Frieden leben!“, höre ich immer wieder
von Chemnitzern. Sympathische Menschen mit viel Herz!