„Herren der Erde“

„Herren der Erde“ ist ein extrem spannendes Buch.
Es ist ein dramatischer Bericht von der blutigen Begegnung des Volkes der Yali
in den Schneebergen West-Irians mit der Welt des 20. Jahrhunderts.
Diese Yali, nackte Kannibalen, die sich selbst »Herren der Erde« nannten,
wurden verfolgt von zwei ständig wiederkehrenden Albträumen:
die Angst, von ihren Feinden aufgefressen zu werden,
und – schlimmer noch – durch Verstoß gegen das eigene Religionsgesetz
von Freunden und Verwandten getötet zu werden.
Ihre Religion schloss Frauen und Mädchen vollständig aus.
Die Frauen wurden so schlecht behandelt,
dass viele den Freitod in den reißenden Gebirgsflüssen suchten.

Das Buch sollte jedem „modernen Missionskritiker“ einige Anstöße geben,
über seine Kritik an der Verkündigung des Evangeliums nachzudenken.
Besonders dann, wenn man das Ergebnis sieht:

Wer will nicht lieber im Frieden miteinander leben?

Wer unsere Kultur mit den christlichen Werten zerstört,
der wirft uns mindestens ins Mittelalter zurück, oder noch schlimmer.