ein junger Mann …

… kommt an den Zaun und sagt:
„Darf ich dir eine Frage stellen?“
„Ja, klar, komm herein auf eine Tasse Kaffee.“
Er setzt sich und redet und redet und redet … .
Ich dränge mich zwischen seinen Wortschwall mit der Frage:
„Wolltest du mir eine Frage stellen oder eine Rede halten?“
Er grinst ganz kurz und sagt: „Vielleicht beides!“
Sein Thema: Warum es keinen Gott gibt.
Nach einer Stunde sage ich energisch (um zu Wort zu kommen):
„Weißt du, wenn ich einen Ehemann hätte und du zu mir sagen
würdest: ‚Deinen Mann gibt es nicht!‘, dann könnte ich lachen,
weil ich ja mit ihm lebe und täglich mit ihm spreche.
Ich könnte dir von vielen gemeinsamen Erlebnissen erzählen.
Genauso ist es mit Gott.
Frag mich doch nach meinen Erlebnissen mit ihm !“

Weißt du was ?
Er hat nicht gefragt.
Wie die meisten Menschen.