keine „Superkinder“

Stabile Kinder brauchen stabile Eltern, sie sind unersetzbar.
Spätestens wenn man Kinder hat beginnt die eigene Erziehung.
Die Kinder lernen zuerst vom Vorbild der Eltern,
leider prägt negatives Vorbild mehr als positives.
Streit? Kinder sind wie ein Seismograph,
sie spüren kleinste Erschütterungen.
Es ist verhängnisvoll „Superkinder“ erziehen zu wollen.
Sich selbst in den Kindern verwirklichen zu wollen ist
mehr als problematisch. Man sollte die natürlichen Begabungen fördern.
Kinder sind einzigartig und sie sollten ihre Begabungen und Schwächen
entdecken und akzeptieren.

Faustregeln:
1. Kinder brauchen Zuwendung, Bildung und Erziehung in Güte und Strenge,
vor allem in durchschaubarer Konsequenz.
2. Begabungen sind nicht andressierbar, die vorhandenen Gaben sind zu fördern.
3. Kinder ermutigen, statt bitter kritisieren.
Loben, was gut ist und bewusst machen was besser geht.
4. Kinder am eigenen Leben beteiligen, miteinander reden, spielen,
Erlebnisse schaffen. Sie sollen merken, dass man an ihnen interessiert ist.
5. Verkrampfungen abbauen durch warmherzige Anteilnahme,
keine kalte Moralpredigt.
6. Kinder brauchen ein angemessenes Verhältnis von Nähe und Distanz
7. Schaffe eine Atmosphäre des Humors, baue Verbissenheiten ab.

Die beste Erziehung ist eine Erziehung gegen den Zeitgeist!