Vom Schwarzenberger Schloss in die Gulags Sibiriens

Siegfried MĂŒller, Jahrgang 1929, wuchs im Erzgebirge auf.
Als Jugendlicher erlebte er hier den Zusammenbruch
des Dritten Reiches und wurde im Herbst 1945 ohne Angabe
von GrĂŒnden verhaftet.
Nach einer Odyssee durch stalinistische Lager in der sowjetisch
besetzten Zone und in Sibirien, kehrte er 1950 nach Hause zurĂŒck.
Mit dem Ende der DDR endete auch die ihm auferlegte Schweigepflicht
und er begann, ĂŒber seine Erlebnisse öffentlich zu sprechen.

Am 27.Februar 2020, erzĂ€hlt er im Jugendhaus „kreuzundquer“
ĂŒber die Geschehnisse in unserer Gegend am Ende des Zweiten Weltkrieges.
Er zeigt auch ein filmisches Zeitzeugendokument.
Zeit: 19:00 Uhr

Herzlich Willkommen allen Interessierten!
Lasst euch das nicht entgehen, es handelt sich um die letzten Zeitzeugen.

Am Ende der Veranstaltung kann man sein Buch kÀuflich erwerben.

Ein kleiner Auszug aus seinem Buch:
„So bestiegen wir sorglos den Zug, um ĂŒber Aue nach Schwarzenberg zu fahren.
Am Tor des Schlosses wurden wir den Russen ĂŒbergeben.
Außer uns sieben Neuankömmlingen befanden sich weitere erst vor wenigen Tagen
Verhaftete aus unserem Ort im Schloss.“