Träume bis an den Himmel

Menschen haben Träume, die bis an den Himmel reichen.
Aber die Verwirklichung will nicht gelingen.
Da stellt sich Trauer ein, und Enttäuschung kommt auf.
„Der ich bin, grüßt trauernd den, der ich sein könnte!“.
Wir leiden unter dem Zwiespalt von Wunsch und Wirklichkeit.
Was haben wir alles gewollt, und was haben wir davon geschafft?
Was hatten wir für wunderbare Träume, und wie viele blieben unerfüllt?
Unsere Ideen waren oft maßlos, aber die Verwirklichung so kraftlos.
Viele wollten ganz hoch hinaus und sind sehr tief gefallen.
Menschen wollten über sich hinauswachsen und sind gerade deshalb
schließlich weit unter die Tiere gesunken.

Was hilft?
Dankbarkeit erzeugt ein empfinden der Fülle.
Undankbarkeit erzeugt – egal wie gut es uns geht – ein Empfinden
des Mangels.
Wir entscheiden, in welcher Welt wir leben wollen.
In einer Welt der Fülle oder einer Welt des Mangels.

(Quellen: Gedanken für den Tag, Herztöne von Martin Schleske)