die Erben

Stell dir vor, es gäbe einen sehr vermögenden Menschen,
der dich zu seinem Erben eingesetzt hat.
Was aber, wenn du davon nie etwas erfährst?
Kannst du ein Erbteil antreten, von dem du keine Kenntnis hast?

Gott hat uns seinen letzten Willen mitgeteilt.
Seine beiden Testamente, das Alte und das Neue Testament, gelten uns.
Jesus hat seinen letzten Willen ebenfalls in Worte gekleidet
und uns hinterlassen:
„Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien,
die du mir gegeben hast, auf dass sie meine Herrlichkeit sehen,
die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt,
ehe denn die Welt gegründet ward“ (Johannes 17,24).

Der bekannte Naturforscher Isaac Newton hat einmal gesagt:
„Wir müssen das Evangelium nicht lesen, wie ein Notar ein Testament liest,
sondern so, wie es der rechtmäßige Erbe liest!“

Als Gottes Söhne und Töchter
lesen wir das Testament unseres Vaters ganz anders.
Denn „sind wir Kinder, so sind wir auch Erben,
nämlich Gottes Erben und Miterben Christi!“ (Römer 8,17).

(Quellen: Miriam-Stiftung, Juergen Gewehr)