das entdiskriminierte diverse „selbst“

„In den 70iger Jahren verlor die Jugend ihre Liebe.
Es war das Jahrzehnt des Egoismus, bestimmt von Wörtern die
mit „selbst“ anfingen: Selbstverständnis, Selbstachtung,
Selbstbehauptung, Selbstfindung … .
Das führte zu einer einsamen Welt.
Jugendliche lernten alles über Sex und vergaßen alles über
die wahre Liebe. Nur wenige hatten die Nerven ihnen zu sagen,
dass es da einen Unterschied gibt.“
(siehe letzter Blogeintrag)

Die Selbstbestimmung bestimmt nun auch ’selbst‘ das Geschlecht.
Das biologische Geschlecht wird in Frage gestellt
und Geschlechtlichkeit zum sozialen Konstrukt erklärt.

Das gab es mehr als 2000 Jahre lang nicht auf dieser Erde.
Das ’selbst‘ fordert immer mehr. Es spielt Gott.
Man will mit den Diskriminierungen und Abwertungen von Menschen,
wie sie in der Vergangenheit vorgekommen sind, aufräumen.
Das klingt zuerst mal nachvollziehbar und gut.

Doch mit den neuen Begriffen werden andererseits diejenigen angegriffen,
die an den biologischen Vorgaben festhalten.
Sie sind dann „…phob“.
Damit schafft man neue Feindbilder und benennt Feinde,
weil sie die neuen Werte zu gefährden scheinen.

Wer aber Unterschiede zwischen Geschlechtern, Religionen,
Ethnien etc. verwischt, drängt Menschen, die auf Unterschiede hinweisen,
in Gruppierungen ab, die alsbald als Feinde wahrgenommen werden.

Unterschiede führen nicht zwingend zu Hass.
Sie dürfen sein und müssen benannt werden.

Wer WIRKLICH auf die Anerkennung und Wertschätzung ALLER Menschen zielt,
unabhängig von ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft, ihrem Geschlecht,
ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Weltanschauung, ihrem Lebensalter etc.,
der MUSS zwangsläufig, um glaubwürdig zu sein,
auch jede konservative Haltung akzeptieren.