Oma? hast du gewusst …

So beginnen viele Sätze meiner Enkelkinder.
Heute frage ich euch:
habt ihr gewusst woher der Name „Neandertaler“ kommt?
Nein?
Ich bis vor Kurzem auch nicht.
Joachim Neander wurde 1650 in Bremen geboren.
Er studierte dort Theologie.
1674 wird er als Rektor an die Lateinschule der reformierten Gemeinde
nach Düsseldorf berufen.
Neander wanderte oft im nahegelegenen Düsseltal,
wo er vor der gewaltigen Naturkulisse viele seiner Lieder dichtete.
Zu seinen bekanntesten und meist gesungenen Liedern gehören
“Lobet den Herren, den mächtigen König der Ehren” und „Wunderbarer König“.
Im Düsseltal fanden Versammlungen statt, bei denen Neander predigte.
Der abgeschiedene Ort war ideal,
um der kritischen Kirchenleitung aus dem Weg zu gehen.
Später wurde das gesamte Tal nach Neander benannt – Neandertal.
1856 wird dort bei Steinbrucharbeiten das Skelett eines prähistorischen Menschen,
des sogenannten “Neandertalers” gefunden.
Zuletzt (1679) wird Joachim Neander als dritter Pfarrer
an der St. Martinikirche in Bremen angestellt.

Die St. Martinikirche in Bremen, weiß sich dem Erbe der Reformation
und der bekennenden Kirche besonders verbunden.
Auch heute noch, oder heute besonders wieder, werden Pfarrer von
‚kritischen Kirchenleitungen‘ und dem ‚Zeitgeist‘ verfolgt,
wenn sie bibeltreu predigen und einen lebendigen Glauben haben.