Madonna über ihr Ego

Die Sängerin Madonna ist ein Paradebeispiel dafür, wie das Ego funktioniert.
Sie sagte bei einem Interview in der Zeitschrift „Vogue“:
„Mein Antrieb im Leben erwächst aus meiner Angst, mittelmäßig zu sein.
Die Angst treibt mich immer voran.
Ich überwinde einen Anflug davon und entdecke,
dass ich etwas Besonderes bin, aber dann fühle ich mich wieder
mittelmäßig und uninteressant, und ich muss etwas Neues machen.
Ich bin zwar jemand geworden, aber ich MUSS mir immer noch beweisen,
dass ich jemand bin.
Dieser Kampf war noch nie zu Ende und wird es vermutlich auch nie sein“

Das Ego ist nie zufrieden. Die Sehnsucht, sich wertvoll zu fühlen,
dass Bedürfnis, sicher sein zu können, dass ich jemand bin
wird nie erfüllt. Das Ego ist unersättlich. Es ist ein schwarzes Loch.
Egal wie viel ich hineinstopfe, wie sehr ich es füttere, am Abend ist es leer.
Ich bin jemand geworden, aber ich muss immer noch jemand werden.

(Quellen: „Lebenswende statt Lebensende“ von Franz Wimberger,
www.1zoom.me)