Israel unter massivem Raketenbeschuss

Israel steht unter massivem Beschuss.
Seit 2:50 Uhr sind in der Nacht zum Mittwoch mehr als 300 Raketen
auf das Zentrum des Landes, die Grenzgemeinden um Gaza, Beersheba,
Arad und Dimona abgefeuert worden.

Mehrere Länder verurteilten die Angriffe auf Israel.
Dabei ließen sich verschiedene Nuancen erkennen.
Der Sprecher des US-Außenministeriums Ned Price forderte eine Deeskalation
auf allen Seiten und betonte zugleich Israels Recht, sich zu verteidigen.
Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) erklärte über den Twitter-Account
des Auswärtigen Amtes:
„Raketenbeschuss auf die israelische Zivilbevölkerung ist durch nichts zu rechtfertigen
– und erst recht kein Beitrag zur Lösung des Konflikts, sondern sinnlose neue Eskalation.
Alle Seiten stehen in der Pflicht, weitere Opfer unter Zivilisten zu verhindern.“

Offenkundig in Reaktion auf diese Äußerung schrieb der außenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Bijan Djir-Sarai:
„Wer bei mindestens 200 abgefeuerten Raketen auf Israel,
beide Seiten zur Mäßigung aufruft,
verkennt die Verantwortung der Hamas für die Eskalation.
Israel hat das Recht und die Pflicht,
seine eigene Bevölkerung vor derartigen Angriffen zu schützen.“

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