Lebensprinzipien (Teil 3)

Catherine Marshall (1915-1983) wurde von ihrer Schwiegertochter gebeten,
Gelerntes, also Lebensweisheiten weiterzugeben, damit ihre junge Ehe
und das Leben gelingt.

In ihren Buch: „Wohin du auch gehst, Gott ist da“
(Führungen in meinem Leben),
fasst sie ihre Erkenntnisse zusammen:

7. Wir sollen nie zögern, auch das Unmögliche zu versuchen.
Gott hat bestimmt eine ganz besondere Aufgabe für uns,
die wir in dieser Welt erfüllen sollen.
Sollte das einen großen Traum mit einbeziehen, dann müssen
wir nur daran glauben, dass – je größer der Traum ist, je mehr Liebe
und weniger Egoismus darin steckt – der Segen, den Gott darauf legt,
desto größer sein wird.

8. Gott hat besondere Verheißungen und Fürsorge für alle allein
stehenden Eltern, die Kinder erziehen müssen.
Wir sollen die Kinder nicht ganz für uns beanspruchen.
Was wir zu sehr festhalten, können wir gerade dadurch von uns
weg treiben oder zerbrechen.
Wenn wir unsere Kinder ganz Gott überlassen,
wird er sie uns im Laufe der Zeit wieder zurückgeben.

9. Da Gott uns für Gemeinschaft geschaffen hat, ist Einsamkeit
nicht seine Absicht für uns. Aber es ist auch ein Preis zu zahlen,
indem wir Gottes Heilmittel dagegen und nicht unser eigenes suchen.
Das schließt auch die Entscheidung ein, unser Selbstmitleid aufzugeben,
die Entschlossenheit, Ehre, Reinheit oder Idealismus nicht aufs Spiel
zu setzen, die Bereitschaft, es Gott zu überlassen, die einsamen Räume
in unserem Herzen mit seiner Liebe auszufüllen, die dann überfließen kann
in liebender Fürsorge für andere.