3 Schildbürgergeschichten

1. Die Schildbürger wollten ein besonderes Rathaus haben,
es sollte ein dreieckiges Haus werden.
In ein paar Tagen waren die drei Hauptmauern fertig. In einer Mauer war ein großes Tor.
Darauf bauten die Schildbürger das Dach und deckten es mit Dachziegeln.
Da es im Rathaus dunkel war, man hatte vergessen Fenster einzubauen,
hielten die Schildbürger Kartoffelsäcke ins Sonnenlicht,
banden dann die Säcke schnell zu und schleppten sie ins Rathaus.
Dort banden sie die Säcke auf, schütteten das Licht ins Dunkel und rannten wieder auf den Markt hinaus, wo sie die leeren Säcke wieder voll schaufelten. So machten sie es bis zum Sonnenuntergang…

2. Die Deutschen waren führend in der Welt mit ihren Energiequellen.
Eines Tages redete ihnen jemand ein, dass sie die gesamte Energieversorgung mit Strom
aus erneuerbaren Quellen realisieren könnten, sollten, müssten.
Die anderen Länder würden ihnen auf diesem „grünen“ Weg folgen.
Um den Doppelausstieg aus Kohle und Atomkraft und den Übergang zur grünen Energie
abzufedern, hatte Deutschland nämlich zugleich beschlossen,
viele zusätzliche Gaskraftwerke zu errichten, um seine Energieversorgung zu sichern.
Das Erdgas würde immer verlässlich aus Russland kommen.
Besonders „GRÜN“ war es, Teile seiner Naturflächen mit Windanlagen zuzupflastern.
Dann beendeten sie die Gasimporte, drosselten damit die Wirtschaft ab
und merkten zu spät, dass man die Windkraftanlagen und Solarfelder nicht essen kann.
Die Deutschen merkten zu spät, dass sie sich mit dem Abschalten der Gaspipelines
nur selbst in große Bedrängnis bringen.

3. Eine weitere Schildbürgergeschichte ist das Ausblenden der Frage:
Was kommt nach dem Tod?