Generation Angst ?

Das durchschnittliche High-School-Kind von heute,
hat dasselbe Maß an Angst,
wie der durchschnittliche psychiatrische Patient in den frühen 1950er Jahren.

Die Chancen sind ziemlich hoch,
dass entweder Sie oder ein geliebter Mensch
in der Vergangenheit Angstzustände erlebt haben.
Wenn Sie eine Angststörung haben, dann haben Sie wahrscheinlich zwei oder drei
Angststörungen – und möglicherweise auch Depressionen.
Die häufigsten Angststörungen sind Panikstörung, soziale Angststörung, generalisierte Angststörung, posttraumatische Belastungsstörung, Zwangsstörung und spezifische Phobie.
49% der Allgemeinbevölkerung haben eine Vorgeschichte von Angst, Depression,
Drogenmissbrauch oder einige der drei Hauptprobleme.

Angsterkrankungen haben Auswirkungen auf Ihre Gesundheit.
Menschen mit einer Panikstörung haben häufiger einen Mitralklappenprolaps,
Bluthochdruck, ein Magengeschwür, Diabetes, Angina pectoris
oder eine Schilddrüsenerkrankung. Tatsächlich haben Männer mit Angststörungen
auch ein höheres Risiko für Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Magen-Darm-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Asthma und Rückenschmerzen.
Bei Frauen mit Angststörungen ist die Wahrscheinlichkeit höher,
dass in der Vorgeschichte Herzprobleme, Bluthochdruck, Stoffwechsel-,
Magen-Darm-, Haut- und Atemwegserkrankungen sowie Arthritis auftreten.

Und die Angst hat zugenommen.
Das durchschnittliche High-School-Kind von heute hat dasselbe Maß an Angst
wie der durchschnittliche psychiatrische Patient in den frühen 1950er Jahren.
Wir werden von Jahrzehnt zu Jahrzehnt ängstlicher.
Psychologen haben über die möglichen Gründe für diesen Anstieg sowohl der Angst
als auch der Depression in den letzten fünfzig Jahren spekuliert.
Einige der Gründe könnten in einer Abnahme der „sozialen Verbundenheit“ liegen.
Wir neigen dazu, mehr umzuziehen, den Arbeitsplatz zu wechseln, uns weniger an zivilen Organisationen zu beteiligen, und es ist weniger wahrscheinlich,
dass wir uns an religiösen Gemeinschaften beteiligen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen heiraten, ist viel geringer,
die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Heirat hinauszögern, ist größer,
und die Wahrscheinlichkeit, dass sie allein leben, ist größer.
All diese Faktoren können zu Sorgen, Unsicherheit, Angst und Depressionen beitragen.

Unsere Erwartungen haben sich in den letzten fünfzig Jahren geändert.
Wir erwarten einen wohlhabenderen Lebensstil, wir werden von unrealistischen
Vorstellungen angetrieben, was wir brauchen („Ich brauche den neuesten iPod!!“),
und wir haben unrealistische Vorstellungen über Beziehungen und Aussehen.
In den 1950er Jahren schrieben Soziologen über „The Organization Man“,
der während seiner gesamten Karriere für das Unternehmen arbeitete.
Heute würden viele Menschen gerne einen Job haben,
der diese Art von Stabilität aufweist.
Auch unsere Erwartungen an den Ruhestand lassen uns ängstlich werden.
Wir sind jetzt auf unsere eigenen Ersparnisse angewiesen
und nicht mehr auf eine betriebliche Altersvorsorge,
um im Ruhestand überleben zu können.

Und die Angst wird nicht durch die Tatsache gemildert,
dass wir die ganze Zeit schlechte Nachrichten haben.
Schalten Sie Ihre Kabelsender ein,
und Sie können die neueste Katastrophe sofort sehen – manchmal sogar in „Echtzeit“,
so wie sie sich tatsächlich ereignet.
Schlechte Nachrichten verkaufen sich – und erinnern uns daran,
dass wir alle in Gefahr sein können. Auch wenn wir länger leben,
eine bessere Gesundheitsversorgung haben, sicherer reisen,
reicher sind und sicherere Autos haben, glauben wir jetzt,
dass eine Katastrophe am Horizont steht.
Weil wir ständig mit schlechten Nachrichten bombardiert werden,
glauben wir, dass wir in größerer Gefahr sind.
Vielleicht sind wir nicht in größerer Gefahr – aber es ist das,
was wir denken, was für unsere Gefühle zählt.
Kein Wunder, dass wir nervöse Wracks sind.

Über den Autor:
Robert L. Leahy, Ph.D., ist der Autor von The Jealousy Cure,
Anxiety Free, The Worry Cureund Beat the Blues.
Er ist klinischer Professor für Psychologie an der Weill-Cornell Medical School.

Quelle:
https://www.psychologytoday.com/us/blog/anxiety-files/200804/how-big-problem-is-anxiety
Übersetzt mit DeepL

Symptomträger

Gesunde Familien sind unverzichtbar für eine gesunde Entwicklung von Kindern
und die Basis für eine gesunde Gesellschaft.
Das hat auch das Bundesverfassungsgericht festgestellt.
Schon heute liegen, laut einer Studie des Robert Koch-Instituts von 2007,
bei 20 Prozent der Null- bis 17jährigen psychische Auffälligkeiten vor.

Kurz nur ist der Lebensabschnitt, den wir mit Kindern verbringen dürfen.
Unser hektisches durchorganisiertes Leben lässt kaum noch Zeit für sie.
Meistens erkennt man, was man Wertvolles verloren hat, wenn es zu spät ist.

(Informationen: HIER und HIER)

stabile Persönlichkeiten

Um eine stabile eigenständige Persönlichkeit zu entwickeln,
brauchen Kinder Freiräume. Genug Raum, in denen sie
selbstvergessen spielen und träumen können
und nicht ständig um Aufmerksamkeit und ihre soziale Position
in der Gruppe kämpfen müssen.

Wer hilft dem Kind wenn die Erzieherin es nicht leiden kann?
Es ist dann stundenlang einer lieblosen Atmosphäre ausgesetzt,
einer Willkür der Erwachsenen und es gibt keinen Fluchtweg.
Ja, Kinder leiden nicht nur unter lieblosen und selbstzentrierten
Eltern, sondern auch unter boshaften Erziehern und Lehrern.
Da kann wohl jeder Erwachsene genug Geschichten aus seiner
Kindheit erzählen.

Der Zwang zur digitalen Dauerpräsenz in sozialen Medien setzt
diesen Gruppendruck bis ins Kinderzimmer fort.
Dabei wird das Image gepflegt, nicht der Charakter gebildet!

Unverplante, bildschirmfreie Zeiten von Leerlauf und „Langeweile“
sind notwendig, damit Kinder ihre eigene Kreativität und eigene
Gedanken, Fragen und Ideen entwickeln.

Viele Probleme im Erwachsenenalter beruhen darauf,
dass Menschen nicht allein sein können.
Sie haben es nie gelernt, sich selbst auszuhalten.
Die innere Leere muss dann beständig gefüllt werden,
was anfällig macht für Süchte aller Art und ungesunde
Beziehungen.

Leben wir doch wieder in „smartphonefreien Familieninseln“,
wo es Gespräche, Wertschätzung, Zuspruch und tiefe Beziehungen gibt.

(Quelle: teilweise Artikel aus der Pro)

die Angst deutscher Kinder

Die Lebenszufriedenheit deutscher Kinder
ist einer Unicef-Studie zufolge geringer als in anderen Industrieländern.
Dabei spiele sicherlich mit, dass die Eltern vieler deutscher Kinder
stärker sorge- und angst getrieben seien als in anderen Ländern.
(Unicef-Report)

Nasowas aber auch! Wen wunderts! Erst wird alles kaputtgemacht
was wir an wichtigen Werten erkannt haben,
dann wir gejammert wenn die Kinder nicht funktionieren.
Wir ignorieren mit der derzeitigen Politik ALLES was wir
über das geeignete Heranwachsen von Kindern seit Jahrzehnten wissen.
Das Nest der Familie beispielsweise oder die RICHTIGE
kindesgemäße Sexualerziehung.

Die Gründe emotionaler Störungen sind nun mal Scheidungen,
Mobbing in der Schule oder via Social Media, Stress,
Leistungsdruck und auch der Kampf um Aufmerksamkeit im Netz.

Selbst sexuelle Übergriffe unter Minderjährigen sind ein großes Thema.
Die Konfrontation mit meist gewalthaltigen pornografischen Inhalten
im Netz, haben mehr als die Hälfte der elf-bis 13-jährigen Kinder
beeinflusst. 94% der 14-bis17-jährigen Jungen haben Pornos im Internet
gesehen und entwickeln ein heimliches Suchtverhalten.
Diese Reize dienen als schneller Rausch und als perfekte
Selbstmedikation gegen Stress, Langeweile und Einsamkeit.

Wir ignorieren die eindeutigen Erkenntnisse der Bindungsforschung
und fördern frühe Fremdbetreuung in Krippen, obwohl durch zahlreiche Studien
erwiesen ist, dass dies, besonders gravierend bei Ganztagsbetreuung,
für Kinder unter 2 Jahren einen enormen, physiologisch messbaren,
äußerlich meist nicht sichtbaren-inneren Stress bedeutet,
der sich langfristig emotional und sozial auswirkt.

Kinder brauchen hingegebene Eltern, VATER und MUTTER,
um gesund heranwachsen zu können.
Man muss sich mit ihnen beschäftigen, ihnen Liebe, Zeit
und Erziehung geben. Einen anderen Weg gibt es nicht!