wenn er einmal Verstand hat …

Aus dem Tagebuch einer Hebamme:

Inzwischen brüllte das Söhnlein genauso, wie es zuvor die Mutter getan.
Hab selten ein so ungutes Kind in die Hand bekommen.
Es schien, als ob alle Unbeherrschtheit und aller Zorn von Vater
und Mutter sich in ihm zusammengefunden hätte.
Von Anfang an war er der Haustyrann.
Bei Tag wollte er schlafen, bei Nacht musste ihn die Magd durch alle
Stuben tragen, dass er nicht brüllte.
Ich erhob Einspruch dagegen:
„Erzieht den Burschen vernünftig. Er hat schon etwas mitgebracht,
was nicht gut ist. Gewöhnt ihn beizeiten an Gehorsam, Selbstbeherrschung
und Ordnung.“
„Ach nein, man muss dem Kind seinen Willen lassen. Es ist ganz falsch,
den Willen zu brechen, wie man es früher getan hat.“
„Gewiss soll das Kind einen rechten Willen haben.
Den soll Man stützen und pflegen. Aber es ist doch ein Unterschied
zwischen Eigensinn und Zorn und vernünftiger Willensbildung.
Mit dem uneingeschränkten Erfüllen aller seiner Wünsche und Begehren
erzieht ihr das Kind für das Zuchthaus.“

Später hat der Sohn seinen eigenen Vater mit dem Metzgerbeil erschlagen.

Bände könnte unsereiner schreiben von Elterndummheit,
die durch falsche Erziehung, oder durch gar keine, das Unglück
über ihr Kind selbst gebracht hat. Früher gab es in den Familien
noch einen gewissen Brauch, nach dem man erzogen hat.

(aus: „Mit Zwillingen fing es an“ von Lisbeth Burger)

Ankündigung

Für unseren langjährigen und wertvollen Mitarbeiter Markus Richter,
beginnt nun nach 9 Jahren Studium und Mitarbeit im KUQ ein neues Level.
Markus wird der neue Gemeindereferent
der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde „Elim“ in Hartenstein.
Wer ihn also sehen möchte, weiß jetzt wo er ihn findet 😉 !
Wir bedanken uns für die vielen Jahre der treuen Mitarbeit
und wünschen viel Weisheit und Kraft für den neuen Job.
Sehr sehr sehr viel haben wir gemeinsam erlebt und durchgekämpft.
Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke !!!

Filmtipp „Lion“

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit.
Saroo Brierley war als 5-Jähriger wirklich in einen Zug eingestiegen
und erwachte 14 Stunden später in der ihm fremden Stadt Kalkutta.

In dem Film wird sehr deutlich, wie quälend es ist,
wenn wir unseren Ursprung nicht kennen.
Das Leben fühlt sich wie ein Rätsel ohne Lösung an.
Alle „Experimente“ mit dem Leben, wie Leihmutterschaft, Homoadoption
und was man sich sonst noch ausdenkt, sollte es nicht geben.
Kinder haben ein natürliches Recht auf einen Vater und eine Mutter.
Anders entstehen sie ja auch nicht.