stabile Persönlichkeiten

Um eine stabile eigenständige Persönlichkeit zu entwickeln,
brauchen Kinder Freiräume. Genug Raum, in denen sie
selbstvergessen spielen und träumen können
und nicht ständig um Aufmerksamkeit und ihre soziale Position
in der Gruppe kämpfen müssen.

Wer hilft dem Kind wenn die Erzieherin es nicht leiden kann?
Es ist dann stundenlang einer lieblosen Atmosphäre ausgesetzt,
einer Willkür der Erwachsenen und es gibt keinen Fluchtweg.
Ja, Kinder leiden nicht nur unter lieblosen und selbstzentrierten
Eltern, sondern auch unter boshaften Erziehern und Lehrern.
Da kann wohl jeder Erwachsene genug Geschichten aus seiner
Kindheit erzählen.

Der Zwang zur digitalen Dauerpräsenz in sozialen Medien setzt
diesen Gruppendruck bis ins Kinderzimmer fort.
Dabei wird das Image gepflegt, nicht der Charakter gebildet!

Unverplante, bildschirmfreie Zeiten von Leerlauf und „Langeweile“
sind notwendig, damit Kinder ihre eigene Kreativität und eigene
Gedanken, Fragen und Ideen entwickeln.

Viele Probleme im Erwachsenenalter beruhen darauf,
dass Menschen nicht allein sein können.
Sie haben es nie gelernt, sich selbst auszuhalten.
Die innere Leere muss dann beständig gefüllt werden,
was anfällig macht für Süchte aller Art und ungesunde
Beziehungen.

Leben wir doch wieder in „smartphonefreien Familieninseln“,
wo es Gespräche, Wertschätzung, Zuspruch und tiefe Beziehungen gibt.

(Quelle: teilweise Artikel aus der Pro)

die Angst deutscher Kinder

Die Lebenszufriedenheit deutscher Kinder
ist einer Unicef-Studie zufolge geringer als in anderen Industrieländern.
Dabei spiele sicherlich mit, dass die Eltern vieler deutscher Kinder
stärker sorge- und angst getrieben seien als in anderen Ländern.
(Unicef-Report)

Nasowas aber auch! Wen wunderts! Erst wird alles kaputtgemacht
was wir an wichtigen Werten erkannt haben,
dann wir gejammert wenn die Kinder nicht funktionieren.
Wir ignorieren mit der derzeitigen Politik ALLES was wir
über das geeignete Heranwachsen von Kindern seit Jahrzehnten wissen.
Das Nest der Familie beispielsweise oder die RICHTIGE
kindesgemäße Sexualerziehung.

Die Gründe emotionaler Störungen sind nun mal Scheidungen,
Mobbing in der Schule oder via Social Media, Stress,
Leistungsdruck und auch der Kampf um Aufmerksamkeit im Netz.

Selbst sexuelle Übergriffe unter Minderjährigen sind ein großes Thema.
Die Konfrontation mit meist gewalthaltigen pornografischen Inhalten
im Netz, haben mehr als die Hälfte der elf-bis 13-jährigen Kinder
beeinflusst. 94% der 14-bis17-jährigen Jungen haben Pornos im Internet
gesehen und entwickeln ein heimliches Suchtverhalten.
Diese Reize dienen als schneller Rausch und als perfekte
Selbstmedikation gegen Stress, Langeweile und Einsamkeit.

Wir ignorieren die eindeutigen Erkenntnisse der Bindungsforschung
und fördern frühe Fremdbetreuung in Krippen, obwohl durch zahlreiche Studien
erwiesen ist, dass dies, besonders gravierend bei Ganztagsbetreuung,
für Kinder unter 2 Jahren einen enormen, physiologisch messbaren,
äußerlich meist nicht sichtbaren-inneren Stress bedeutet,
der sich langfristig emotional und sozial auswirkt.

Kinder brauchen hingegebene Eltern, VATER und MUTTER,
um gesund heranwachsen zu können.
Man muss sich mit ihnen beschäftigen, ihnen Liebe, Zeit
und Erziehung geben. Einen anderen Weg gibt es nicht!

District 18

Die Iranerin Maral Karaee gewann mit ihrer Animation „District 18“
den ersten Preis in der Kategorie Animation des Kurzfilmwettbewerbs in Kanada.

Ihr Kurzfilm erzählt die Geschichte eines Mädchens, das in einer Welt lebt,
in der sich Menschen verschiedener Farben – rot, blau, grün und gelb –
nicht vermischen dürfen.

Als das Mädchen im Film versehentlich gegen die Regeln verstößt,
wird es aus der Gesellschaft ausgestoßen,
bis sie die utopische Welt von «District 18» entdeckt,
in der sich alle vier Farben vermischen.

Maral konvertierte im Alter von 19 Jahren zum Christentum,
nachdem sie als Teenagerin den Iran verlassen hatte.
Fast zwei Jahrzehnte später fühlt sie sich immer noch wie eine
Ausgestoßene aus ihrem Land,
da sie wegen ihres Glaubens nicht zurückkehren kann.

„Ich kann nicht in mein Land zurückkehren;
nach Ansicht der iranischen Regierung habe ich ein Verbrechen begangen“,
sagte die in Kanada lebende Marel Karaee.
„Im Iran wird man als Muslim geboren, lebt als Muslim und stirbt als Muslim.
Ich bin mit dieser Mentalität aufgewachsen
und lebte in Furcht vor Allah und Bestrafung.“

Im Gegensatz dazu ist ihre Animation von der Freiheit inspiriert,
die in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert ist.
In diesem Abschnitt der Charta heißt es,
dass „jede Person das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit hat“.

(Quelle. life.de)