Die Bananenlüge

Müsste man ein Symbol küren für die dümmsten Streiche, die doofsten Witze,
die derbsten Metaphern, die Wahl könnte nur auf die Banane fallen.
Sie steht für das Lächerliche, das Triviale, das Primitive und das Banale,
von dem sie ja auch nur ein einziger Buchstabe trennt.
Das ‚Ausrutschen auf der Banane‘ war schon um 1900 ein Gag
und gehört zu den ältesten Witzen der Filmgeschichte.

„Wie verdoppelt man den Wert eines Trabi? Indem man ihn voll tankt.
Und wie vervierfacht man ihn? Eine Banane auf den Rücksitz legen!“

Die Banane steht auch für die Mangelwirtschaft in der DDR.
Es gab Witze, Beleidigungen, aber auch herzige Gesten:
In der Wendezeit spielte die Banane eine merkwürdig politische Rolle.

Im ‚Appetit-Lexikon‘ von 1894 steht:
„Die Bananen bilden ein Hauptnahrungsmittel,
bisweilen sogar wochenlang die einzige Speise der Tropenbewohner,
haben aber bisher weder frisch noch eingemacht in Europa Beifall und Verehrer gefunden.“

Dann wurden sie in der Bundesrepublik in den 50er Jahren zum Symbol
für wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand.
Da sie für alle Bürger erschwinglich sein sollten,
wurden Bananen zollfrei importiert und entwickelten sich schnell
zu einem Massennahrungsmittel.
Die 1993 eingeführte Bananenmarktordnung der EU, beendete die zollfreien
Einfuhren nach Deutschland, was eine deutliche Preiserhöhung dieser Früchte nach
sich zog.

Oft wurde behauptet, dass die in Europa verkauften Bananen keinerlei Geschmack hätten,
weil sie unreif geerntet werden müssen, um den langen Transportweg zu überstehen.

Wahr ist, dass frisch gepflückte Bananen weder Geschmack noch Süße haben,
denn erst wenn sie von der Mutterpflanze getrennt werden
und so keine Nährstoffe mehr erhalten, fangen sie an,
die in ihnen gespeicherte Stärke in Zucker zu verwandeln.

Die Kolonialware ‚Banane‘ war anfangs Prestigeprodukt, Statusprodukt (Gruppenkonformität)
und dient heute rein funktionell als Nahrungsmittel.
Sie entwickelte sich vom exotischen Dessertobst zur Alltagsfrucht.
Mit ihrer praktischen Verpackung und damit unkomplizierten Verwendung als Stärkung für zwischendurch, in Arbeitspausen, aber auch unterwegs, ist sie sehr erfolgreich.

Der Südfrüchte- bzw. Bananenimport rief bei bestimmten Interessengruppen
aber auch heftige Proteste hervor.
1927 wurde,ganz nach italienischem Vorbild, ein Verbot der Bananeneinfuhr gefordert.

Noch bis in die 30er Jahre hinein betrachteten Gegner der Südfrüchteeinfuhr
die Banane mit Misstrauen und es wurden Behauptungen geäußert,
ihr Verzehr könne die Übertragung von Kinderlähmung, Lepra oder Typhus zur Folge haben. Zahlreiche Zeitungsartikel über die angebliche Gefährlichkeit dieser Tropenfrucht
für die Gesundheit der Konsumenten schürten diese Furcht.
Alle Ereignisse, die im entferntesten Zusammenhang mit Bananen standen,
wurden in der Presse ausführlich dargestellt und verbreiteten die Botschaft:
Bananen sind gefährlich – Deutsches Obst ist gesund!

In einer 1931 erschienen Denkschrift wurde der Leiter der Universitätskinderklinik
Berlin, Prof. Czerny, zitiert, der die Einfuhr von Bananen als ‚ernährungstechnischen Fortschritt und vom ärztlichen Standpunkt aus als dringend wünschenswert‘ bezeichnete.

Eine deutsche „Esst-mehr-Früchte-Bewegung” wurde von Hamburger und Bremer
Fruchtimporteuren gegründet, die sich zu einer Werbegesellschaft zusammen schlossen:
„Werbung” Verein zur Hebung des Früchte- und Gemüse-Verbrauches Deutschlands, mit Sitz
in Hamburg. Eine Werbeflut folgte.
Bananen galten wieder als vitaminreiches Nahrungsmittel,
dessen Einfuhr besonders in den Wintermonaten mit dem Mangel an frischem Obst und Gemüse befürwortet, darüber hinaus auch während des ganzen Jahres empfohlen wurde.

Ab 1934 hieß es: “Die Versorgung des deutschen Volkes mit billigen frischen Bananen
ist für die richtige Ernährung, namentlich der Kinder, von größter Bedeutung.”

Heute sagt man über die gelben Früchte folgendes:
Bananen reduzieren den Bluthochdruck, da sie etwa 420 mg Kalium enthalten.
Bananen enthalten auch eine bestimmte Stärke,
die den Appetit reduziert und Gewichtszunahme verhindert.
Bananen enthalten viel Eisen, das die Produktion roter Blutkörperchen stimuliert.
Sie enthalten auch Vitamin B6 , das den Blutzuckerspiegel reguliert,
Menschen mit Anämie hilft, aber auch das physiologische Gleichgewicht gesunder Menschen stärkt.
Bananen sind leicht verdaulich und reizen den Magen-Darm-Trakt nicht.
Bananen verbessern Ihre Stimmung. Sie enthalten Tryptophan, das unser Körper benötigt,
um Serotonin zu erhalten. Viele definieren es heute als das Hormon des Glücks.
Im Durchschnitt enthält jede Banane etwa 27 mg Magnesium.
Dieses Mineral sorgt für gute Laune und gesunden Schlaf.
Bananen sind reich an Vitamin B6.
Im Durchschnitt enthält eine Banane etwa 20% des täglichen Bedarfs an Vitamin B6.
Dies hilft Ihrem Körper, Insulin, Hämoglobin und Aminosäuren zu produzieren,
die für die Zellregeneration benötigt werden.
Das in Bananen enthaltene Kalium schützt die Muskeln vor Krämpfen,
während die Kohlenhydrate genug Energie liefern,
um ein intensives Training zu unterstützen.
Bananen stärken die Knochen, schützen vor Krebs und so weiter.

Ich geh mal eine Banane essen …

(Quellen: www.nzz.ch, d-nb.info, Blog)

Sexualisierung der Gesellschaft zerstört Mensch und Freiheit

Im Interview mit Elsa Mittmannsgruber spricht Gabriele Kuby über all diese Themen:
Propaganda, Gender, Abtreibung, Sexualisierung der Gesellschaft
und über den christlichen Glauben und schafft es,
einen Bogen über all diese Themen zu spannen.
Denn damit Propaganda wirkt und auch zu Verhaltensänderungen führen kann,
müssen die Menschen schwach genug sein, um dafür empfänglich zu sein.
Und genau die Gender-Ideologie, die Auflösung der Familie und der Geschlechter,
die frühe Fremdbetreuung der Kinder, die Frühsexualisierung der Kinder und die Abkehr vom christlichen Glauben und den christlichen Werten
tragen nach Ansicht von Gabriele Kuby zu dieser Schwächung der Menschen bei.
Es entstehen unter anderem eine Bindungs- und Wurzellosigkeit.
Und in letzter Konsequenz leben wir in einer unfreien, undemokratischen Gesellschaft,
weil niemand mehr diese Werte verteidigen und leben kann.

(Quelle:www.gabriele-kuby.de)